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La mémoire du tram dans la Vallée de la Haute-Sûre

La mémoire du tram dans la Vallée de la Haute-Sûre


6637   Fauvillers

Téléphone   0032 63 60 83 24

Type d'activité : Entdeckung

Die Geschichte der Tram im Tal der Haute Sûre.

Einleitende Worte des Bürgermeisters

Die Dokumentation der historischen Tram - ein großartiges generationsübergreifendes, historisches Bürgerprojekt.

Ein Bürgerprojekt

Der örtliche Ausschuss für ländliche Entwicklung hat dieses Projekt ins Leben gerufen und seine Konkretisierung fortlaufend begleitet. Durch die Diskussionen unter den in diesem Ausschuss vertretenen Bürgern, den Meinungsaustausch und die anschließend getroffenen Kompromisse nahmen die Informationstafeln dann schließlich Form an. Am Schwierigsten war es zu entscheiden, wie die Fülle an gesammeltem Material bestmöglich verwertet werden konnte. Zahlreiche Dokumente mussten gesichtet und so manche Fotos oder Auszüge zum großen Bedauern aussortiert werden.

Ein generationsübergreifendes Projekt

Viele Freiwillige befragten Zeitzeugen nach ihren Erinnerungen an den Straßenbahnbetrieb und ihren Erlebnissen mit diesen Fahrten und leisteten damit eine großartige Erinnerungsarbeit, indem sie diesen wichtigen Abschnitt der Geschichte des Vallée de la Sûre an die junge Generation weitergaben. Eine Zeit, in der die Straßen noch nicht von den Autos vereinnahmt waren und die Tram das Hauptverkehrsmittel unserer Region war, das jeden an sein Ziel brachte und zum wirtschaftlichen Wachstum unserer Region beitrug.

So traf sich beispielsweise eine Gruppe von Kindern der Gemeinde mit einem ehemaligen Maschinisten, Eugène Kerger, der sie mit seinen Erzählungen an einer gar nicht so weit zurückliegenden und doch für die Kinder nur schwer vorstellbaren Wirklichkeit teilhaben ließ. Dank ihrer Fragen, ihrer Überlegungen und den Archivbildern konnten die Kinder sich letztendlich dann doch ein gutes Bild davon machen, wie es ausgesehen haben musste, als die Tram in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch das Hauptverkehrsmittel der Gemeinde war.

Ein historisches Projekt

Die Bürger, die Freiwilligen, die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die Mitglieder des Ausschusses, alle achteten sehr darauf, die historischen Sachverhalte so korrekt wie möglich wiederzugeben. Aus diesem Grund baten sie immer wieder Historiker, die Informationen zu überprüfen und aufeinander abzustimmen. Die nun fertigen Tafeln und Audiodateien sollen dazu beitragen, die Erinnerung an die Tram im Vallée de la Haute-Sûre noch lange aufrechtzuerhalten und es ist wichtig, dass diese Erinnerung die Wirklichkeit so genau wie möglich widerspiegelt. Und für all diejenigen, die bedauern, dass nicht alle Informationen auf den Tafeln und in den Audiodateien wiedergegeben werden konnten, wird bald auch noch ein Buch herausgebracht, das diese Informationen ergänzen und die bereits jetzt schon überaus gelungene Erinnerungsarbeit noch bereichern wird.

Nicolas Stilmant, Bürgermeister von Fauvillers

Einige Worte zu dem Projekt

"Die Dokumentation der Geschichte der Tram im Vallée de la Haute Sûre" geht auf das Projekt "Generationen auf dem Land" zurück, dessen Thema 2010 "die Förderung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Generationen im ländlichen Raum – Brücken schlagen zwischen den Generationen" war.

Das Projekt, das aus einer vom örtlichen Ausschuss für ländliche Entwicklung  (CLDR) und der Gemeinde Fauvillers ins Leben gerufenen Aktion zum Erhalt des Kulturerbes hervorgeht, wurde von der Region  Wallonien übernommen und weitergeführt. Es stützt sich auf zwei Bereiche: das materielle und immaterielle Erbe.

Die materielle Erinnerung

Das Projekt wird entlang der Hauptstrecke der ehemaligen Bahnlinie der Gemeinde und insbesondere in der Nähe bestimmter Bauten (Brücken) sowie an den ehemaligen Bahnhöfen oder Haltestellen der Tram realisiert.

Dabei werden Informationspunkte (didaktische Tafeln) mit Karten, historischen Dokumenten, Fotos der damaligen Zeit und Erlebnisberichten zusammengestellt. Diese Dokumente wurden dann von zwei Historikern mit wertvollen Geschichtsdaten ergänzt.

1. Haltestelle von Sainlez

2. Bahnhof von Chaumont

3. Bahnhof von Hollange

4. Haltestelle von Burnon

5. Eisenbahnbrücke

6. Bahnhof von Strainchamps

7. Bahnhof von Bodange

8. Bahnhof von Wisembach

Die immaterielle Erinnerung

Ziel des Projektes ist es, durch die mündlichen Berichte der letzten Zeitzeugen, die einst für die örtliche Straßenbahnlinie arbeiteten oder auf andere Weise mit ihr zu tun hatten, die lokale Erinnerung zu bewahren.

Für die Aufzeichnung dieser Erfahrungsberichte wurde ein besonderes Material bereitgestellt. Die ehrenamtlichen Befrager wurden zunächst mit ihrer Aufgabe als Interviewer vertraut gemacht. Anschließend wurden die Dokumente in einem Tonstudio überarbeitet, um so eine "Mediathek der Erinnerung" einzurichten und die hier herunterladbaren Audiodateienherzustellen:

Achtung: (für das Lesen benötigen Sie Firefox, Chrome) oder laden Sie die Datei vor dem Lesen zunächst auf Ihren Computer herunter!

1. Geschichte der Bahngesellschaft SNCV

Générateur de code QR

2.Geschichte der Bahnlinie

3. Verwendete Maschinen

4. Die Atmosphäre in der Bahn

5. Haltstellen, Bahnhöfe, Fahrpläne

6. Fahrgastzahlen

7. Relativer Komfort

8. Zugang zur Tram

9.Wirtschaftlicher Austausch

10. Der Wasserspeicher

11. Die Draisine

12. Kriegszeiten:

12.1 Überwachung der Linie

12.2 Abrechnung

12.3 Sabotage

12.4 Die "Cotcheux"

12.5 Beschlagnahme

12.6 Die harten Lebensbedingungen

12.7 Militärische Einrichtungen

13.Anekdoten

14. Niedergang und Abbau der Strecke

15. Schlussfolgerung

Accéder à la carte des circuits

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